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Symbole und ihre Bedeutung!

Hier finden Sie die Erklärungen zur den Bedeutung einiger Symbole, die auf den verschiedenen Kerzen verwendet werden.

Α Ω

Alpha und Omega

Das Neue Testament ist in der griechischen Sprache geschrieben. Der erste Buchstabe dieser Sprache ist das Alpha, der letzte das Omega. (Bei uns A und Z.) Diese beiden Buchstaben sehen wir auf jeder Osterkerze, denn sie sind ein wichtiges Zeichen für Jesus. Es bedeutet: Jesus ist der Erste und der Letzte. Er war von Anfang an, vor aller Zeit; und er ist das Ziel aller Zeiten. ER wird wiederkommen in Herrlichkeit.
 


Anker

Der Anker, der den Platz des Schiffes im Hafen sichert, es aber auch auf hoher See bei Stürmen festhält, ist seit alters ein Bild der Hoffnung, der Zuversicht, des Heils. Für die Christen wurde der Anker gemäß. Hebr. 6,18 ff, das unmittelbar treffende Bild der Hoffnung des Glaubens auf die himmlische Seligkeit.
 


Baum

Die Vielfalt der Symbolbedeutung, die der Baum bietet, ist offensichtlich. In seiner immer wieder erneuerten Lebenskraft verkörpert er den beständigen Sieg über den Tod. Auch Zeichen des Friedens, des Segens und des Lebensstromes. An den Früchten werdet ihr ihn erkennen - ob der Baum - der Mensch - wertvoll - sein Leben sinnvoll war.
 


Brot und Fische

Die "wunderbare Brotvermehrung" wird von der Bibel als Zeichen gesehen. Es geht also nicht darum, dass viele tausend Leute satt wurden. Wenn wir den Fisch mit den Broten sehen, dann ist das kein Zeichen dafür, dass Jesus auch heute noch alle Leute satt macht, das tut er ja auch gar nicht. Fische und Brot sind ein Zeichen für die Eucharistie. Jesus gibt uns Speise vom Himmel. Und davon kann jeder bekommen, der getauft ist, durch alle Zeiten, an jedem Tag. - Jesus sagte damals zu den Leuten: "Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr satt geworden seid. Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird." (Johannes 6)
 


Feuer (Flammen)

Jesus sagt: "Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen, und was will ich anders als dass es brennt?" Am Pfingsttag kam der Heilige Geist in Feuerszungen auf die Jünger herab, von da an waren sie wie verwandelt. - Feuer ist warm und hell. Es ist ein Sinnbild der Liebe. Darum beten auch wir: "Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen, und entzünde in ihnen das Feuer der Liebe."
 


Fische

Der Fisch ist das Tier des Wassers. Er kann nur im Wasser leben. Darum wurde er sehr früh ein Bild für den Getauften. Das Zeichen der Taufe ist das Wasser. Es ist das Zeichen für das neue Leben. In dieses neue Leben sind wir sozusagen eingehüllt. Es ist das Leben Gottes. In ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. - Zugleich ist der Fisch eine Art Geheimzeichen in der frühen Kirche gewesen. Denn das griechische Wort für Fisch ist ein so genanntes Akrostichon, das heißt ein Wort, das aus Anfangsbuchstaben anderer Wörter zusammengesetzt ist, Griechisch heißt Fisch Ichthys. Das sind die Anfangsbuchstabe von "Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser".
 


Friedenstaube

Eine Taube mit einem Zweig (meist einem Ölzweig) im Schnabel, weist auf die Taube hin, die Noah aus seiner Arche hat fliegen lassen und die mit einem Ölzweig im Schnabel zu ihm zurückgekehrt war. In diesem Ölzweig sah Noah das Zeichen der Versöhnung, das ihm Gott nach der Sintflut zukommen ließ. Dieses Zeichen finden wir bereits in den Katakomben von Rom und noch heute auf manchem christlichen Grabmal.
 

 

 


Jesus IHS

Die griechischen Anfangsbuchstaben des Namen Jesus sind IHS. Man nennt die drei Buchstaben das Jesus-Monogramm. Ein Monogramm ist ein Erkennungszeichen aus Buchstaben. - Der Engel sagte zu Josef: "Ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen." Jesus ist ein hebräischer Name. Er bedeutet: Jahwe rettet uns. (Man kann auch übersetzen: Gott ist Heil.) Das ist also nicht nur ein Rufname zur Unterscheidung von anderen Menschen. Der Name sagt uns, wenn das Kind von Bethlehem, der Mann aus Nazaret ist: ER kommt von Gott, um uns zu retten. Darum steht in einem Lied der Urgemeinde, das uns Paulus aufgeschrieben hat: "Vor dem Namen Jesus müssen sich alle Knie beugen im Himmel und auf der Erde und unter der Erde." - Und jeder sollte sich freuen, der den Namen Jesus hört, oder der das Jesusmonogramm sieht.
 


Kelch und Hostienschale

Diese beiden Gefäße werden aus besonders wertvollen Material gemacht, weil sie den Leib und das Blut Jesu aufnehmen. Zunächst enthalten sie unsere Gaben: Brot und Wein. Darum sind sie ein Zeichen für unsere Hingabe. Und dann sind sie ein Zeichen für unser Herz, das Jesus aufnimmt. Zu Maria sagen wir in der lauretanischen Liternei: "Du Kelch der Hingabe. Du kostbarer Kelch."
 


Das Kreuz

Gott schenkt uns den Glauben. Er offenbart und die Wahrheit, die wir sonst nicht wissen können. Der Heilige Geist hilft uns, diese Wahrheit anzunehmen. Das Zeichen des Glaubens ist das Kreuz, weil Jesus der glaubwürdigste Zeuge der Wahrheit Gottes ist. Glaube ist aber nicht nur die Überzeugung, dass etwas wahr ist. Darum sagen wir: "Ich glaube an Gott". Und wir meinen damit nicht nur: Ich bin überzeugt, dass es einen Gott gibt. Wir meinen auch: Ich vertraue mich Gott an. Ich nenne ihn Vater.
 


Paxzeichen (Christus der Gesalbte)

Das griechische Chi schreibt sich wie das deutsch X und das griechische Rho schreibt sich wie das deutsche P. Es sind die beiden Anfangsbuchstaben des namens CHRISTUS. Wenn man sie ineinander schreibt, entsteht das Christuszeichen, das wir alle kennen. - Wir nennen Jesus von Nazaret Christus. Das ist die Übersetzung des hebräischen Namens Messias. Und Messias heißt der Gesalbte.  Auf den Messias, den Gesalbten, hat das Volk Gottes gewartet. - Im Alten Bund wurden die Könige und die Priester mit Öl gesalbt. Das war ein Zeichen, dass sie von Gott erwählt waren. Es war ein Vorzeichen auf den Gesalbten, den Priester und König, der alle retten sollte. - Wir nennen uns Christen, weil wir glauben, dass Jesus der Christus ist, unser König und unser Hohepriester. Mit Petrus bekennen wir: "Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes."
 


Die Farben des Regenbogen

Der Regenbogen ist ein Zeichen der Freundschaft zwischen Gott und den Menschen. Wir kennen die Geschichte von Noah, wie der in der Arche gerettet wurde. Nach der großen Flut schloss Gott mit Noah einen Freundschaftsbund. Wenn wir einen Regenbogen sehen, sollen wir daran denken, dass Gott unser Freund ist. Wir sollen daran denken, dass Gott diese Freundschaft niemals verrät. Denn er ist treu. – Nur wir Menschen brechen die Treu immer wieder. So ist der Regenbogen auch eine Mahnung an uns, dass wir treu in der Freundschaft mit Gott bleiben.
 


Ringe

Der Ring ist ein rundes Band. Darum ist er das Zeichen für eine Bindung. Die innigste Bindung, die ein Mensch eingehen kann, ist die Ehe. Darum ist das Zeichen der Ehe der Ring. Bei der Trauung sagen die Eheleute zueinander: "Trag diesen Ring als Zeichen deiner Treue!" Weil der Kreis eine Linie ohne Ende ist, ist der Ring wegen seiner Kreisform das Zeichen für die unverbrüchliche Treue.
 


Rose

Symbol der über den Tod hinausreichenden Liebe, sie ist nicht nur Mariensymbol, sondern symbolisiert auch den Leidensweg Christi und das Blut der Märtyrer. Vor allen Dingen galt die Rose als Symbol der Sehnsucht nach einem höheren Leben.
 


Das Schiff

Das Schiff ist ein altes Sinnbild für die Reise, ähnlich dem Leben der Menschen, das in einem Hafen beginnt, über das stürmische Meer fährt und wieder in schützenden Hafen (Tod, dem Eintritt ins ewige Leben) endet. Das Schiff ist auch das Symbol für die Kirche, die Gemeinde, in der alle Christen vereinigt sind und gemeinsam das Ziel Jesus Christus und seine Ewigkeit vor Augen haben.
 


Die Sonne

Die Sonne, von Gott am vierten Tag als Beherrscherin des Tages geschaffen, wird als Kreis oder Strahlenkranz dargestellt und gilt als unsterblich. In Verbindung mit dem Kreuz bedeutet sie für uns: Jesus ist unser Licht und Leben, unsere Wärme, Richtung und Gerechtigkeit.
 


Die Taube

Als Jesus im Jordan getauft wurde, schwebte der Heilige Geist über ihm in Gestalt einer Taube. Die Taube ist das bekannteste Symbol für den Heiligen Geist. Wenn wir die Geschichte lesen, wie Johannes Jesus im Jordan taufte, dann fällt uns ein Wort aus dem ersten Kapitel der heiligen Schrift ein: "Der Geist Gottes schwebte über den Wassern." Darum nennen wir ihn auch den Schöpfer Geist. So steht es im Psalm 104: "Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen und du erneuerst das Antlitz der Erde." Jesus ist der Sohn Gottes, der das Antlitz der Erde erneuert hat. Darum schwebte am Jordan der Geist über ihm. – Darum breitet der Priester im Hochgebet vor dem Einsetzungsbericht beide Hände über Brot und Wein und ruft den Heiligen Geist auf die Gaben herab, damit sie Leib und Blut unseres Herren Jesus Christus werden.
 


Trauben und Ähren

Die heiligsten Zeichen, die wir Christen haben, sind Brot und Wein. Eine normale Speise, normales Getränk, Jesus hat sie ausgewählt, um bei uns zu bleiben bis an das Ende der Welt. Beim letzten Abendmahl hat er Brot und Wein genommen und sie seinen Jüngern gegeben als sein Fleisch und sein Blut, das für uns hingegeben ist. Wenn wir Ähren sehen und Weintrauben, dann denken wir schon an das Mahl, das Jesus uns bereitet hat. Denn aus den Körnern des Getreides machen wir Brot, aus den Trauben machen wir Wein. Das bringen wir dann zum Altar. - Und Brot und Wein sind zugleich ein Zeichen für uns selbst. Aus dem, was wir sind (Körner) können wir etwas machen (Brot), das brauchbar ist: einen Christen, der diesen Namen verdient. Gott hilft uns dazu durch den Heiligen Geist. So sollen wir selbst zu einer Gabe werden, die Gott wohl gefällt.
(O Gott, nimm an die Gaben. Gl Nr. 468, Gebet der Urkirche GL Nr. 373,5)
 


Wellen, die Taufe mit Wasser

Eigentlich eine einfache Handlung: Einem Menschen wird Wasser über den Kopf gegossen und dazu die Worte: "Ich taufe dich..." gesprochen. Aber es geschieht etwas ganz Großes: Ein Mensch erhält ein neues Leben, das Leben Gottes durch Christus aus der Hand der Kirche. - Wasser ist zugleich ein Zeichen des Todes und des Lebens. Im Wasser geht Leben unter, aber ohne Wasser gibt es kein Leben. So sind wir in der Taufe mit Christus gestorben und zugleich auferweckt. Deshalb wird die Taufe mancherorts noch so gespendet, dass der Mensch ganz untergetaucht wird und dann aus dem Wasser heraufsteigt.
 

 












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